Gebäude

 

 

 

 

 

Madonnenstatue

St. Theodard
 (Figur auf dem Taufstein)

 

Die Kirche St. Theodard

Reges Gemeindeleben schuf Bedarf an kirchlichen Räumen. Förderlich für diesen Bau war, dass Bürgermeister Stöffler die im Stadtzentrum vorgesehenen öffentlichen Gebäude schnell verwirklicht sehen wollte. Auf seinen Vorschlag hin beschloss das Ratsgremium Ende Juni 1968, den beiden Pfarrgemeinden ausser den Grundstücken auch noch je 100 000 DM als „Bauanreiz“ zu geben. Zu diesem Zeitpunkt war auf katholischer Seite noch kein Bauherr vorhanden. Zwar hatte man auf dem Dorschberg im Mai 1968 einen eigenen Pfarrgemeinderat gewählt, doch die Seelsorgestelle gehörte noch zur Pfarrei St. Ägidius. Deren Kirchenverwaltung beschloss Ende Oktober 1968, die Kirchenstiftung St. Theodard zu errichten.

Der Name „St. Theodard“ stammt vom heiligen Theodard, der als Märtyrer des Bienwaldes gilt. Der Legende nach soll Bischof Theodardus, oder Dietrich von Maastricht, wie er auch genannt wird, im Bienwald beim Rülzheimer Dieterskirchel um 670 ermordet worden sein.

Im Januar 1970 hatte man das von St. Ägidius erhaltene Startkapital von 200 DM so aufgestockt, dass man den Bau eines Pfarrzentrums mit Kirche, Jugendheim und Pfarrhaus wagen konnte. Die Planung lag in den Händen von Alois Atzberger vom Bischöflichen Bauamt Speyer. Im September wurde mit den Erdarbeiten begonnen. Prälat Josef Schwarz legte am 6. Juni 1971 den Grundstein.

Am 19. November 1972 fand im Saal des Jugendheims erstmals eine Eucharistiefeier statt. Drei Wochen danach zog Kurat Deny in das Pfarrhaus ein. Nachdem die Jugendlichen in ihrem Heim den Klubraum eingerichtet hatten, wurde im Mai 1973 die Diskothek eröffnet. Die Kirche wurde am 16. September 1973 von Bischof Dr. Friedrich Wetter konsekriert.

 

zeitlicher Überblick

  • 1965 Diplom-Ingenieur Albert Speer sieht in einem gutachterlichen Entwurfsvorschlag  zwei Kirchengebäude vor.
  • 1966 Bürgermeister Stöffler und der Städteplaner mit Vertretern der Pfälzischen Landeskirche beraten über den Standort der Kirche.
  • 1968 Die Kirchenverwaltung von St. Ägidius beschließt die Kirchenstiftung St.Theodard.
  • 1970 Anfang der Erdarbeiten.
  • 1971 Grundsteinlegung durch Prälat Josef Schwarz
  • 1972 Erste Eucharistiefeier in St. Theodard
  • 1973 Kirche wird von Bischof Dr. Friedrich Wetter konsekriert (geweiht)
  • 1976 Die Orgel wird eingebaut und am 12. März 1977 konsekriert.

 

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